Hämorrhoiden behandeln – natürliche Lösungen und effektive Tipps

Aktualisiert am 11.04.2024

Hämorrhoiden hat jeder Mensch. Als ringförmige, schwammartige Barriere bilden sie mithilfe von Schließmuskeln einen sicheren Verschluss des Afters. Erst wenn sie beginnen sich aufgrund verschiedener Ursachen nach außen zu formen, handelt es sich um das bekannte Hämorrhoidalleiden.

Wir erklären dir, wie du Hämorrhoiden am besten behandeln kannst, sodass deine Schmerzen und Beschwerden schnell gelindert werden und auch, wie du zukünftigen Hämorrhoidalleiden relativ einfach vorbeugen kannst. Verschaffe dir mit unseren Tipps deutliche Erleichterung.

Unser Top-Tipp: Als schnellstes und einfachstes Mittel gegen Hämorrhoiden empfiehlt sich die gesunde Hockhaltung beim großen Geschäft. Diese kannst du mit dem als Medizinprodukt zugelassenen Hoca Toilettenhocker optimal auf jeder Sitztoilette einnehmen und dadurch deine Hämorrhoiden ideal entlasten, damit sie sich wieder zurückbilden und deine Beschwerden innerhalb weniger Tage wieder verschwinden.

Mit über 100.000 zufriedenen Kunden und vielen Jahren Erfahrung im Bereich der Darmgesundheit können wir dir unseren Hoca mit bestem Gewissen ans Herz legen.

Toilettenhocker gegen Hämorrhoiden, Verstopfung, Reizdarm
Hoca Toilettenhocker: Das einfachste und natürlichste Mittel zur Behandlung von Hämmorhoiden

Lies hier weiter, um mehr zur Behandlung von Hämorrhoiden zu erfahren:

Inhaltsverzeichnis

Was sind Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden, auch als Analknoten oder Rektalknoten bekannt, sind geschwollene und entzündete Blutgefäße im unteren Rektal- und Analkanalbereich. Diese Gefäßpolster dienen normalerweise als Verschlusssystem und sind an der Feinregulation der Stuhlkontinenz beteiligt. Sie helfen also mit den After sicher zu verschließen, aber auch flexibel beim Stuhlgang zu öffnen.

Die Symptome für ein Hämorrhoidalleiden reichen von Juckreiz und Irritation bis zu Schmerzen und Blutungen. Oft kannst du Beschwerden durch einfache Maßnahmen lindern oder beseitigen, bei stärkeren Hämorrhoiden kann jedoch eine medizinische Behandlung erforderlich sein. In den meisten Fällen sind Hämorrhoiden harmlos und gut behandelbar.

Hämorrhoiden Behandlung

Wieso habe ich Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden entstehen häufig durch erhöhten Druck im Rektalbereich, der durch verschiedene Faktoren verursacht werden kann:

Verstopfung

Chronische Verstopfung kann dazu führen, dass du beim Stuhlgang stets stark pressen musst. Dies erhöht den Druck auf die Blutgefäße im Rektalbereich und kann Hämorrhoiden verursachen oder verschlimmern. Dies führt zu einem Teufelskreis, da man in der Regel umso stärker presst, je stärker die Verstopfung ist. Die Hämorrhoiden wölben sich also immer weiter nach außen und entzünden sich.

Falsche Haltung auf der Toilette

Wenn du, wie (leider) die meisten Menschen auf der Toilette sitzt und nicht hockst, blockiert jedes Mal ein besonderer Schließmuskel – der Musculus Puborectalis – deinen Enddarm. Du kämpfst gegen ihn an (auch wenn es dir vielleicht nicht bewusst ist), musst beim Toilettengang unnötig pressen und belastest damit das Schließgewebe, also die Hämorrhoiden. Im Hocken ist dieser Muskel gelöst und du musst viel weniger Druck ausüben.

 

Das Hocken ist unsere eigentlich seit Jahrtausenden gewohnte Haltung beim Stuhlgang. Darauf ist unser Körper ausgelegt. Mit einem Toilettenhocker kommst du ganz einfach in diese gesunde Hockhaltung auf der Toilette und alles geht wieder viel einfacher.

Schwangerschaft

Auch wenn Männer häufiger von Hämorrhoiden betroffen sind als Frauen gibt es einen großen Risikofaktor für Frauen: Während der Schwangerschaft erhöht sich der Druck im Unterleib durch das Wachstum des Fötus. Zudem führen hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft dazu, dass die Blutgefäße in der Rektalregion anfälliger für Schwellungen sind und sich der Beckenboden lockert. Ähnliches gilt für die Stillzeit.

Übergewicht

Übergewicht und Fettleibigkeit erhöhen den Druck auf die Blutgefäße im Rektalbereich, was die Bildung von Hämorrhoiden begünstigen kann.

Langes Sitzen

Wenn du einen großen Teil des Tages, etwa aufgrund deiner Arbeit oder wegen eines sitzlastigen Lebensstils, sitzend verbringst, erhöht das dein Risiko für Hämorrhoiden. Denn auch hier wird ein kontinuierlicher Druck auf die Blutgefäße im Rektalbereich ausgeübt.

Heben schwerer Lasten

Das Heben schwerer Gegenstände oder das Ausüben von körperlicher Tätigkeiten, bei denen ein starker Druck auf den Bauchbereich ausgeübt wird, kann auch den Druck auf die Blutgefäße im Rektalbereich erhöhen.

Genetische Veranlagung

Manche Menschen sind genetisch anfälliger für Hämorrhoiden. Wenn deine Familienmitglieder Hämorrhoiden hatten, ist dein Risiko, sie ebenfalls zu bekommen, höher.

Was tun bei Hämorrhoiden?

Um Hämorrhoiden selbst zu behandeln und Beschwerden zu lindern, kannst du verschiedene Maßnahmen ergreifen:

1. Einen Toilettenhocker verwenden

Oft die einfachste und schnellste Methode, Hämorrhoiden loszuwerden. Mit solch einem WC-Hocker gelangst du zu einer gesunden Hockhaltung beim Stuhlgang, durch die sich ein besonderer Schließmuskel in deinem Körper öffnet. Du entlastest dadurch unmittelbar deinen Enddarm und musst viel weniger pressen (die Hauptursache für Hämorrhoiden). Und das ganz natürlich ohne die Hinzunahme pharmakologischer Salben oder Cremes.

2. Ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend trinken

Nimmst du mit der Nahrung viele Ballaststoffe zu dir, dann hältst du deinen Stuhl weich und beugst Verstopfung vor.

3. Regelmäßige Bewegung

Sei körperlich aktiv. So beugst du Verstopfung vor und auch das Gewebe der Hämorrhoiden bleibt in Bewegung und flexibel.

4. Toilettenhygiene beachten

Reinige den Analbereich sanft und gründlich nach dem Stuhlgang, um Irritationen und Mikroverletzungen zu reduzieren.

5. Übungen für den Beckenboden

Spezielle Übungen können helfen, die Muskulatur im Beckenbereich zu stärken und Hämorrhoiden vorzubeugen. Dazu gehören spezielle Beckenbodenübungen, einige Yoga-Posen sowie Pilates, das deine Tiefenmuskulatur stärkt.

6. Schmerzmittel oder rezeptfreie Salben

Diese können bei Schmerzen und Entzündungen helfen. Rezeptfreie Salben oder Zäpfchen, die Hydrokortison oder Hamamelis enthalten, können ebenfalls zur Linderung von Juckreiz und Schmerzen beitragen. Wir empfehlen dir jedoch, einen Arzt oder Apotheker deines Vertrauens um eine Produktempfehlung zu bitten.

Wieso ist die richtige Haltung beim Toilettengang so entscheidend?

Evolutionär ist unser Körper nicht dazu gemacht das große Geschäft im Sitzen zu verrichten. Unsere heutigen Sitztoiletten haben dazu geführt, dass Hämorrhoiden und Verstopfung zu wahren Volkskrankheiten geworden sind. Denn beim Sitzen ist ein ganz elementarer Schließmuskel in unserem Körper wie ein Gartenschlauch abgeknickt. Wir kämpfen dann gegen diesen eigentlich gut gemeinten Widerstand an und pressen wie verrückt, wodurch jedoch unsere Hämorrhoiden in Mitleidenschaft geraten und sich immer weiter nach außen wölben und entzünden.

In der Hocke ist dieser Schließmuskel geöffnet und alles „läuft wie von selbst“. Nicht umsonst wollen kleine Kinder ihr großes Geschäft intuitiv im Hocken verrichten. Auch Plumpsklos bei denen man sich hinhocken muss gibt es bei vielen Kulturen dieser Welt nicht ganz ohne Grund.

Wieso ein Toilettenhocker so gut und schnell bei der Behandlung von Hämorrhoiden hilft

Mit einem Toilettenhocker gelangst Du zur medizinisch empfohlenen Hock-Position im 35°-Winkel. Schau dir die Grafik an. Es funktioniert innerhalb weniger Tage.

Ohne HOCA:

  • Ungesunde Sitzhaltung im 90° Winkel
  • Schließmuskel umschlingt Darm und knickt ihn ab
  • Kot staut sich, du musst pressen
  • Hämorrhoiden entstehen und werden verschlimmert

Mit HOCA

  • Du nimmst die evolutionär sinnvolle Hockhaltung im 35° Winkel ein
  • Schließmuskel ist gelöst, Kot kann ohne pressen entweichen
  • Hämorrhoiden werden behandelt und vorgebeugt

Wie behandeln Mediziner starke Hämorrhoidalleiden?

Bei wirklich extremen Hämorrhoidalleiden solltest du einen Arzt aufsuchen, der die geeignetste Behandlungsmethode für deinen individuellen Fall empfehlen kann. Je nach Schwere der Hämorrhoiden kann der Arzt ohne OP behandeln, doch manchmal ist dieser Schritt unumgänglich. Zu den gängigen Behandlungsmethoden zählen:

  1. Gummibandligatur: Ein Gummiband wird um die Hämorrhoide gelegt, um die Blutzufuhr abzuschneiden, woraufhin sie abfällt.
  2. Sklerotherapie: Eine spezielle Lösung wird in die Hämorrhoide injiziert, um sie schrumpfen zu lassen.
  3. Infrarotkoagulation: Infrarotlicht wird verwendet, um die Hämorrhoide zu erhitzen und so Schrumpfung und Narbenbildung zu fördern.
  4. Hämosphäroidektomie: Operative Entfernung der Hämorrhoiden bei besonders schweren Fällen.
  5. Stapler-Hämorrhoidopexie: Hämorrhoiden werden mit einem speziellen Klammernäher am Analkanal befestigt, um die Blutzufuhr zu reduzieren.

Bei den letzten beiden Methoden behandelt der Arzt oder die Ärztin deine Hämorrhoiden mit einer OP – die ersten drei Eingriffe sind kleiner und sind somit keine OP für die Hämorrhoiden.

Fazit - Hämorrhoiden behandeln geht auch einfach

Komm in die Hocke! Du kannst deine Hämorrhoiden oftmals alleine schon durch die richtige Position auf der Toilette behandeln. Denn dadurch übst du deutlich weniger Druck auf die sensiblen Schließgefäße aus. Das wirkt nicht nur bestens gegen Hämorrhoiden, es beugt auch bestens vor. In Kombination mit einer besseren Ernährung, einer guter Flüssigkeitszufuhr und einer guten Toilettenhygiene wirst du Hämorrhoiden schnell wieder los. Ein Toilettenhocker ist hierbei ein hervorragendes Hilfsmittel, um den Toilettengang  deutlich zu erleichtern. Solltest du jedoch sehr unter Schmerzen leiden, solltest du deine Hämorrhoiden von einem Arzt begutachten und behandeln lassen.

Welche Hoca Toilettenhocker gibt es?

Hoca holz

Das Design-Modell

40
  • der Edle aus FSC-Holz
  • bringt dich in die Hockposition
  • rutschfest und stabil
  • platzsparend zu verstauen

Hoca Original

Der Klassiker

18
  • der beliebte Klassiker
  • bringt dich in die Hockposition
  • rutschfest und stabil
  • platzsparend zu verstauen

Hoca Mobil

Der Reisbegleiter

25
  • der Zusammenklappbare
  • bringt dich in die Hockposition
  • rutschfest und stabil
  • geklappt leicht zu verstecken
Hier schreibt: Kathrin Burke, Redakteurin bei  Hey Nature

Hier schreibt: Kathrin Burke, Redakteurin bei Hey Nature

Kathrin Burke ist Gesundheitsredakteurin und arbeitet seit 5 Jahren für das Unternehmen Hey Nature aus Bonn. Sie interessiert sich für die Themen Nachhaltigkeit und Gesundheit. Bei Hey Nature hat sie jahrelang Klienten zum Thema Darmgesundheit beraten.

Hey Nature ist ein seit 2014 bestehendes Familienunternehmen, welches sich nachhaltigen Gesundheitslösungen verschrieben hat und hierzu natürliche Leistungen, Wirkweisen und Produkte anbietet.

Quellen

  • Lohsiriwat, V. (2012). Hemorrhoids: from basic pathophysiology to clinical management. World Journal of Gastroenterology, 18(17), 2009-2017.
  • Riss, S., Weiser, F. A., Schwameis, K., Riss, T., Mittlböck, M., Steiner, G., & Stift, A. (2012). The prevalence of hemorrhoids in adults. International Journal of Colorectal Disease, 27(2), 215-220.
  • Sun, Z., & Migaly, J. (2016). Review of Hemorrhoid Disease: Presentation and Management. Clinics in Colon and Rectal Surgery, 29(1), 22-29.

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